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Was hat es mit Liegerädern auf sich?

Die Lissy auch schnell, wenn es sein muss ...
Die Idee, den Menschen auf dem Fahrrad in eine bequemere Position zu bringen, ist schon über 100 Jahre alt. Das heutige herkömmliche Fahrrad ist eine ganz wunderbare Sache und eine der besten Erfindungen des Menschen, die nach meiner Überzeugung einen weiteren Durchbruch noch vor sich hat. Etwas wirklich vollkommenes gibt es aber bekanntermaßen auf dieser Welt nicht.





Ein wesentlicher Nachteil des Fahrrads ist der kleine Sattel, der bei längeren Fahrten zu Schmerzen und in Einzelfällen sogar zu Gesundheitsschäden führen kann. Deshalb nehmen die verschiedenen Sättel, mit denen man dieses Problem abzumildern versucht, in jedem Katalog breiten Raum ein. Ein wirklich bequemer, d. h. auch, breiter Sattel würde aber beim Treten stark hindern. So etwas kann man sich nur leisten, wenn man nicht nach unten, sondern mehr oder weniger nach vorn tritt. Jetzt kann man auch bei richtigem Abstand Sitz - Tretlager den Sitz so tief legen, daß man auch beim Stehen mit beiden Füßen sicher auf dem Boden steht. Eine wirklich ausreichend große Sitzfläche kann man nun auch mit dem vollen Körpergewicht belasten, d. h. die Handflächen, Handgelenke, Schultern und Wirbelsäule können völlig entlastet werden.

Der stolze Konstrukteur mit begeistertem PublikumBeim Normalrad kann man ein Stück in diese Richtung gehen, indem man die neuerdings z. B. auch vom ADAC zu Recht für den Alltagsfahrer propagierte völlig senkrechte Haltung einnimmt. Dann hat man aber das Problem der noch stärkeren Belastung der kleinen Unterstützungsfläche "Sattel" und außerdem einen Luftwiderstand "wie ein Scheunentor".

Der letztgenannte Nachteil entfällt beim Liegerad, weil man durch die stützende Lehne eine leicht nach hinten geneigte Haltung einnehmen kann und die Stirnfläche durch die eher waagrechten Beine weiter verkleinert wird.

Die Lissy ist straßentauglichAls in den 70 Jahren derartige Fahrzeuge in Europa wieder aufgegriffen wurden, sah man unglücklicherweise vor allem den verringerten Luftwiderstand, und verbesserte den auch noch durch eine sehr flache (z. T. unter 45°) geneigte Lehne.

Solche Fahrzeuge tragen den Namen "Liegerad" zu recht, sind aber für den Alltag nur eingeschränkt gegeeignet.

Erst in den letzten Jahren tauchen Räder mit steiler Lehne auf, die eigentlich eher "Sesselräder" heißen müssten, und die für Reisen unschlagbar komfortabel sind, aber auch im täglichen Stadtverkehr durchaus brauchbar sind

Von Werner Stiffel
(StiffelW@aol.com) siehe auch: Vorteile von Liegefahrrädern

www.dielissy.de - Peter Lis Stand 2013